Herzlich willkommen

Hamburg gilt als eine Hochburg des Buddhismus in Europa. Vor über hundert Jahren wurde hier die erste buddhistische Gemeinschaft gegründet. Heute existieren in unserer Stadt mehr als 50 buddhistische Zentren und Gruppen verschiedener Schulen, die unterschiedliche Zugänge zur Lehre Buddhas bieten. Sie entstammen allen wichtigen Traditionen, die weltweit vertreten sind. Auch an der Universität ist der Buddhismus Forschungsgegenstand – sowohl am Numata-Zentrum für Buddhismuskunde als auch an der Akademie der Weltreligionen.

Der Buddhismus ist Teil des geistig-kulturellen Lebens in der Hansestadt. Buddhistische Zentren und Gruppen bieten nicht nur Meditationen, Zeremonien und Lehrveranstaltungen in der jeweils eigenen Tradition, sondern engagieren sich auch in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen. Beispiele: Seelsorge, praktische Hilfe, Wohnprojekte, Sterbebegleitung, therapeutische Angebote, Beteiligung am Religionsunterricht an Schulen. Besonders bei asiatischen Buddhisten stehen, neben der religiösen Praxis, Integration, Sozialarbeit, Spracherwerb und die Pflege der Kultur ihrer Herkunftsländer im Vordergrund.

Die unterschiedlichen buddhistischen Zentren feiern nicht nur regelmäßig zusammen Vesakh – den Geburts-, Erleuchtungs- und Sterbetag des historischen Buddha – sondern verwirklichen vermehrt weitere, gemeinsame Projekte. Die Buddhistische Religionsgemeinschaft Hamburg bemüht sich zurzeit darum, mit dem Hamburger Senat einen Grundlagenvertrag abzuschließen, um die Anerkennung der buddhistischen Vereinigungen als Religionsgemeinschaft zu erreichen. In mehreren westlichen Ländern sind buddhistische Organisationen bereits als Religionsgemeinschaften staatlich anerkannt.

Auf den nächsten Seiten finden sich viele Informationen zu diesem Thema.

 

Aktuelle Meldungen

Herzlich Willkommen zum Vesakh-Fest 2018!

9. Mai 2018


Foto: Marion von der Mehden

Vesakh ist das weltweit bedeutendste buddhistische Fest. Es steht für den Geburts-, Erleuchtungs- und Todestag des historischen Buddha Shakyamuni, der vor ungefähr 2500 Jahren lebte. In den meisten buddhistischen Ländern Asiens ist Vesakh ein nationaler Feiertag, der zum Vollmondtag im Mai oder Anfang Juni gefeiert wird. Die Vereinten Nationen (UNO) haben Vesakh vor einigen Jahren als offiziellen weltweiten Feiertag anerkannt. In Hamburg wird Vesakh seit vielen Jahrzehnten gefeiert – als ein Fest, das die unterschiedlichen buddhistischen Traditionen verbindet.

Alle zwei Jahre feiern wir Vesakh öffentlich und im großen Maßstab. Dann laden wir Buddhisten alle Hamburger ein, in die Großen Wallanlagen zu kommen und uns kennenzulernen, mit uns zu meditieren oder gemeinsam Vorträgen zu lauschen. Darüber hinaus gibt es Musik, Kultur, Kampfkunst und leckeres asiatisches Essen.

Unser Vesakh-Fest startet am Samstag, dem 26. Mai um 14 Uhr und geht bis 19 Uhr. Am Sonntag, dem 27. Mai geht es ab 11 Uhr weiter, bis ca. 17 Uhr.
Der Ort ist in den Großen Wallanlagen (Planten un Blomen) bei der Rollschuhbahn.

Weitere Infos gibt es auf unserer Website:
brghamburg.de/vesakhfest

Rückblick über die Geschichte der Vesakh-Feste in Hamburg:
brghamburg.de/rueckblick/


Buddhism in Dialogue with Contemporary Societies

2. Mai 2018

Konferenz an der Universität Hamburg, 20-22 Juni 2018

Die Begegnung zwischen dem Buddhismus und den westlichen Gesellschaften hat bereits beide Seiten verändert. Der Buddhismus wird mit den Werten der europäischen Aufklärung und den allgemeinen Menschenrechten konfrontiert. Gleichzeitig finden buddhistische Sichtweisen und Praktiken Eingang in die westliche Alltagskultur – gut sichtbar zum Beispiel am Erfolg der Achtsamkeitspraxis.

    In diesem Spannungsfeld stellen sich interessante Fragen:

  • Was können buddhistische Sichtweise und Praxis zur gesellschaftlichen Entwicklung in Europa / in der westlichen Welt beitragen?
  • Wie stark muss sich bei diesem Prozess der Buddhismus den veränderten Bedingungen anpassen?
  • Welches sind dabei die Kernelemente der buddhistischen Lehre, die nicht verändert werden sollten?
  • Welche Strategien haben buddhistische Gemeinschaften entwickelt, um den Kern ihrer Lehre unter den Bedingungen rasanter Veränderungen zu schützen?

Um den wissenschaftlichen Erfolg der von Dr. Carola Roloff organisierten Konferenz zu gewährleisten, finden an den ersten zweieinhalb Tagen vor allem Vorträge statt, gefolgt von einem intensiven Austausch zwischen Referierenden, Lehrenden und Respondenten. Am dritten Tag von 14 bis 16 Uhr werden erste Ergebnisse zusammengefasst und mit dem interessierten Fachpublikum aus Wissenschaft und Praxis (darunter praktizierende Buddhisten und Buddhismus-Lehrende aus dem Westen) sowie mit den Studierenden diskutiert. Die Konferenzsprache ist Englisch, bei Bedarf gibt es eine Synchronübersetzung ins Deutsche. Es sind noch freie Plätze vorhanden.

Mehr Infos:
www.buddhismuskunde.uni-hamburg.de/bdcs2018

Anmeldung:
mi3.lambdalogic.de/unihamburg-online/BDCS2018.do


Bericht vom Interreligiösen Frauennetzwerk

25. April 2018

von Denia Rositzki


(Foto: Michael Röder)

Das Interreligiöse Frauennetzwerk Hamburg verbindet Frauen über die Grenzen von Kulturen und Religionen hinweg im Dialog. Die Unterschiede im Glauben und in den Traditionen stellen einen großen Reichtum dar, von dem alle profitieren. Das Netzwerk besteht seit 2012, derzeit sind Frauen aus 20 Institutionen, Initiativen und Religionsgemeinschaften beteiligt. Da Gastfreundschaft eine große Rolle spielt, wird regelmäßig bei den unterschiedlichen Mitgliedsorganisationen getagt.

Am 21. Februar empfing das buddhistische Zentrum „Hamburg Yun Hwa Dharma Sah“ die Teilnehmerinnen in seinem Haus. Nach herzlicher Begrüßung wurde sich im Dharmaraum vor Buddha, Dharma, Sangha wertschätzend verneigt. Im Laufe des Treffens wurden nicht nur Projekte wie die Nachlese einer Klausur in einem christlichen Kloster und die Planung des nächsten interreligiösen Frauenbegegnungstags erörtert, sondern auch noch ein kleines Fotoshooting abgehalten, um Motive für die gemeinsame Website und den Flyer zu erhalten.

Am Ende wurde von einer extra aus Berlin angereisten engen Schülerin der Yun Hwa Sangha das „Tägliche Sutra“ von Supreme Matriarch Ji Kwang Dae Poep Sa Nim vorgelesen. Alle Teilnehmerinnen fühlten sich sehr wohl, weshalb verabredet wurde, dass das Mai-Treffen wieder an gleicher Stelle stattfinden soll.

Links
www.interreligioeses-frauennetzwerk.de
www.buddhismus-in-hamburg.de


Neujahrsempfang im Buddhistischen Zentrum Hamburg

19. März 2018


Volles Haus im Café des BZH (Foto: Wolfgang Fellenz)

Fröhlich und auch ein bisschen feierlich ging es beim traditionellen Neujahrsempfang im Café des Buddhistischen Zentrums auf St. Pauli zu. In diesem Jahr gab und gibt es noch einen Grund mehr zu feiern als sonst: am 18. Februar 1977 – also genau vor 40 Jahren – unterschrieb Seine Heiligkeit der 16. Karmapa Rangjung Rigpe Dorje die Gründungsurkunde des Zentrums. Der Empfang bildete somit den Auftakt für weitere Feierlichkeiten und Aktionen, die das ganze Jahr 2018 hindurch stattfinden werden.

Neben Unterstützern, Nachbarn und Mitgliedern des Zentrums nahmen auch Vertreter aus Religion, Politik und Behörden an der Veranstaltung teil. Dr. Christopher Schwieger, Leiter des Planungsstabs des Ersten Bürgermeisters hielt eine kurze Rede und richtete die Grüße von Olaf Scholz aus. Nachdem eine Grußbotschaft von Bischöfin Kirsten Fehrs verlesen wurde, hielt auch Gunnar Gantzhorn, der Sprecher des Rats der Deutschen Buddhistischen Union, ein Grußwort, das unter den Anwesenden großen Anklang fand.

Nach dem offiziellen Teil nutzten Mitglieder des BZH und des Vorstands der BRG die Möglichkeit, mit Peer Schaefer, im Planungsstab der Senatskanzlei zuständig für Religionsgemeinschaften, sowie mit den Religionspolitischen Sprechern Dietrich Wersich (CDU) und Ekkehard Wysocki (SPD) die Möglichkeiten zu den Themen Staatsvertrag für Buddhisten, Anerkennung als Religionsgemeinschaft und Teilhabe an der Gestaltung des Religionsunterrichts auszuloten. Die Herren Wersich und Wysocki sprachen eine Einladung an BRG-Vertreter zur Teilnahme an einer der nächsten Sitzungen der Religionspolitischen Sprecher aller in der Hamburgischen Bürgerschaft vertretenen Parteien aus, welche wir mit großer Freude annahmen.

Wir hoffen, dass uns diese Gespräche unseren Zielen zeitnah einen großen Schritt näher bringen!

Link Buddhistisches Zentrum Hamburg: www.buddhismus-nord.de/zentren/hamburg


Connecting worlds – Wissenschaft trifft Spiritualität


S.H. der Gyalwang Drukpa im Gespräch mit XFEL-Wissenschaftlern (Foto: Nils Clausen)

Unter dem Titel „Connecting worlds – Wissenschaft trifft Spiritualität“ fand am Sonntag, dem 11. März eine interessante Podiumsdiskussion statt, bei der Seine Heiligkeit Gyalwang Drukpa und eine Reihe von Wissenschaftlern diskutierten. Organisatoren waren die European XFEL Forschungseinrichtung und Live to Love Germany. Der Besuch des Gyalwang Drukpa stand ganz im Lichte der säkularen und humanitären Ausrichtung von Live To Love. Die gut besuchte Veranstaltung fand in einem Tagungsraum auf dem Gelände der XFEL-Einrichtung statt. Der European XFEL ist eine Röntgenlaser-Forschungsanlage in Hamburg und Schenefeld. Das internationale Projekt ist eng mit dem bekannten Forschungszentrum DESY in Hamburg-Bahrenfeld verbunden.

Themen waren Synergien zwischen moderner Wissenschaft und Spiritualität, und was man gegenseitig voneinander lernen kann. Es wurde engagiert diskutiert und es gab viele Berührungspunkte zwischen den so unterschiedlichen Disziplinen. Durch die Veranstaltung führten der NDR-Journalist Jan Ehlert und Rosemary Wilson von der European XFEL Kommunikationsabteilung. Am Ende waren sich alle einig, dass es sich lohnen würde, diesen Austausch fortzuführen.

Links:
Live To Love: www.live-to-love-germany.org
XFEL: www.xfel.eu
XFEL Veranstaltungsbericht: www.xfel.eu/aktuelles/news


Erste Mitgliederversammlung der BRG

14. März 2018


Delegierte und Gäste der BRG-Mitgliederversammlung (Foto: Maria von Lucke)

Am 3. März 2018 trafen sich die Delegierten der BRG zu ihrer ersten Mitgliederversammlung seit der Vereinsgründung im Mai 2017. Die MV fand wieder in den Räumen der SGI statt, wie bereits die Gründung. Nach einer kurzen Zeremonie wurde die Sitzung eröffnet. Erster TOP war die Aufnahme der Yun Hwa Sangha als zehntes Vereinsmitglied. Danach gab es Berichte aus dem Vorstand und die Wahl zweier Rechnungsprüfer. Der bisher geltende Mitgliedsbeitrag von 250 € / Jahr wurde unverändert übernommen.

Es wurde auch über das Verhältnis der BRG zur DBU diskutiert und beschlossen, eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung zu erarbeiten. Am Ende wurde über den Stand aktueller Projekte gesprochen, wie z.B. dem „Religionsunterricht für Alle“, den Planungen zum diesjährigen Vesakh-Fest, den angestrebten Vertragsverhandlungen mit dem Senat, den gemeinsamen Aktivitäten mit der Buddha-Talk Initiative etc.

Die Mitgliederversammlung verlief in einer guten und freundschaftlichen Atmosphäre und machte allen deutlich, wieviel in den Monaten seit der Gründung bereits geschafft wurde. Nach einer Abschlusszeremonie gingen die Delegierten in ihr wohlverdientes Wochenende.

Links:
Yun Hwa Sangha: www.buddhismus-in-hamburg.de
DBU: www.buddhismus-deutschland.de
Buddha-Talk: www.buddha-talk.de
Vesakh-Fest: brghamburg.de/vesakhfest


Kongress zur Buddhistischen Ökologie in Hamburg

9. März 2018

 

Die Deutsche Buddhistische Union (DBU) plant für Mitte Oktober 2018 (12. bis 14. Okt.) in Hamburg einen Kongress, der das Thema „Ökologie“ aus buddhistischer Perspektive betrachten und bearbeiten wird. Es soll nicht nur Vorträge, Workshops und Symposien geben, sondern am Ende auch eine „Hamburger Erklärung“ verabschiedet werden, die die spezifisch buddhistischen Beiträge zu dieser wichtigen gesellschaftlichen Aufgabe definiert und programmatisch zusammenfasst.

Die BRG Hamburg kooperiert bei diesem Projekt als lokaler Partner mit der DBU. Sowohl bei der inhaltlichen Arbeit, als auch ganz konkret an den Kongresstagen werden noch helfende Hände benötigt. Wer etwas zum Programm des Kongresses beitragen möchte – sei es als Referent oder als Impulsgeber bei der Diskussion um die geplante Erklärung, kann sich beim Programmkoordinator Felix Baritsch (felixbaritsch@t-online.de) melden. Wer an den Kongresstagen im Bürgerhaus Wilhelmsburg das Helferteam unterstützen möchte, darf sich gerne an den Helfer-Koordinator Stefan Jürgensen (sjuergensen@googlemail.com) wenden.

Weitere Informationen über den Kongress wird es in Kürze hier geben:
zum-wohle-aller-wesen-2018.de

Website der DBU:
www.buddhismus-deutschland.de


Willkommen im Jahr des Hundes

20. Februar 2018


Viel Andrang in der Pagode Bao Quang (Foto Nils Clausen)

Die vietnamesische Pagode Bao Quang in Hamburg hat am 15.02. zu ihrer traditionellen Neujahrsfeier eingeladen. Es kamen hunderte von Menschen, die gar nicht alle im großen Tempelraum Platz fanden. Daher waren auch die anderen Räume – insbesondere der Speisesaal, gut mit Menschen jeden Alters gefüllt. Auffällig viele Kinder und Jugendliche waren anwesend, die sichtlich Spaß an der Veranstaltung hatten.

Zunächst gab es eine Zeremonie zu Ehren des Buddha Maitreya (Buddha der Zukunft), angeleitet von der Ehrwürdigen Nonne Tue Dam Nghiem. Danach fing der unterhaltsame Teil an: Darbietungen von Tanz- und Gesangsgruppen, Sängerinnen und einer tollen Gruppe von Drachen, die durch das Publikum sprangen, um Spenden einzusammeln, die von den Gästen in die Drachenmäuler gestopft wurden. Besonders rührend war der Auftritt einer Gruppe von tanzenden jungen Frauen und kleinen Mädchen in traditionellen Gewändern.

Aber unsere vietnamesischen Freunde können nicht nur toll singen, tanzen und feiern, sondern bekanntlich auch sehr gut kochen. Im Speisesaal gab es leckeres Essen und gute Gespräche an den Tischen. Die vietnamesische Gemeinde hat sich mal wieder als außerordentlich gastfreundlich und gut organisiert gezeigt!

Link: www.baoquang.de


Die jüngsten Artisten warten auf ihren Einsatz (Foto Nils Clausen)


Filmpremiere von „Hannah – Ein buddhistischer Weg zur Freiheit“

25. Januar 2018


Die Regisseure Marta Gyögy-Kessler und Adam Penny (Mitte) mit Thomas Wallbrecher und Andrea Koenig vom BRG-Vorstand. Foto: Matt Balara

Am 10. Januar feierte „Hannah – Ein buddhistischer Weg zur Freiheit“ seine Hamburg-Premiere im Abaton-Kino. Die preisgekrönte Dokumentation zeichnet den buddhistischen Lebensweg der Dänin Hannah Nydahl nach. Hannah und ihr Mann Lama Ole Nydahl trafen Ende der 1960er-Jahre den 16. Karmapa und wurden seine ersten westlichen Schüler. Seither haben sie fast 700 buddhistische Zentren rund um die Welt gegründet, Hannah war bis zu ihrem Tod im Jahr 2007 eine enge Vertraute der Rinpoches der Karma-Kagyü-Linie und übersetzte für sie.

Historische Film- und Fotoaufnahmen, nachgestellte Szenen und Interviews mit Familie und Weggefährten zeichnen das Portrait einer beeindruckenden Frau, die ihr Leben der Verbreitung der buddhistischen Lehre verschrieben hat.

Nach der Vorführung erzählten die Regisseure Marta György-Kessler und Adam Penny von der Entstehung des Films und beantworteten im vollbesetzten Kinosaal Fragen aus dem Publikum. Auch der BRG-Vorstand war fast komplett erschienen. Volker Junge (BRG-Vorstandsmitglied aus der BGH): „Der Film hat mich sehr berührt. Ich wusste bisher gar nicht, was Hannah Nydahl alles geleistet hat.“

„Hannah“ läuft seit dem 18. Januar im Abaton, in den Zeise-Kinos und in der Koralle.


1-jähriges Jubiläum Buddha-Talk

24. Januar 2018


Buddha-Talk Podiumsdiskussion zum Thema „Machtmissbrauch“ mit Sensei Corinne Frottier, Prof. Steffen Döll, Wolfgang Krohn, Dr. Carola Roloff, Jinavaro Hopf, Ursula Richard, Felix Baritsch, Gabrielle Maass, Verena Chi Ka Förderer. Foto: Nils Clausen

Was manche nicht für möglich hielten, hat der Hamburger Buddha-Talk geschafft: innerhalb eines Jahres ganze 51 Veranstaltungen zu organisieren. Eine beachtliche Leistung – zumal das Programm sehr vielseitig war. Neben dem üblichen Buddha-Talk-Format, bei dem einzelne Rednerinnen und Redner Vorträge halten, über die im Anschluss diskutiert werden kann, gab es auch noch zwei besondere Veranstaltungen. Am 13. Juli 2017 hielt S.H. Drikung Kyabgön Chetsang Rinpoche in der Uni Hamburg einen Vortrag über Buddhismus und Ökologie, der anschließend von Prof. Jan-Ulrich Sobisch vertieft wurde. Und am 19. November 2017 fand im SGI Kulturzentrum ein Vortrag von Prof. Steffen Döll mit anschließender Podiumsdiskussion zum Thema „Machtmissbrauch“ statt. Beide „Special Events“ waren sehr gut besucht und haben auch für mediale Aufmerksamkeit gesorgt.

Hinter Buddha-Talk steckt Jinavaro Hopf mit seiner Hamburger Suttanta Gemeinschaft. Obwohl die Gruppe eher aus dem Theravada-Buddhismus stammt, ist der Buddha-Talk (oder der Ansatz des Buddha-Talk) konsequent traditionsübergreifend. Es kommen Lehrende aus allen Traditionen und es wird viel mehr über Gemeinsamkeiten als über Unterschiede gesprochen. Das ist auch der Grund, warum die Buddha-Talk-Initiative gerne von der BRG Hamburg unterstützt und partnerschaftlich begleitet wird. Ein großer Anteil der Vortragenden sind Lehrerinnen und Lehrer aus den BRG-Mitgliedsgemeinschaften.

Wir wünschen dem Buddha-Talk viel Erfolg und Erfüllung bei seiner zukünftigen Tätigkeit und hoffen, dass wir noch lange so ertragreich und fruchtbar zusammenarbeiten können wie im letzten Jahr.

Links:
https://www.buddha-talk.de/
http://www.bghh.de/gruppen/suttanta/


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