Ein kurze Geschichte des Karma


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Karma und Wiedergeburt sind alte indische Ideen, die der Buddha zum Teil schon so vorgefunden hat. Um seine Intentionen gut zu verstehen, ist es daher hilfreich, vorbuddhistische Konzepte von Karma und Wiedergeburt zu kennen. In der Zeit nach dem Buddha, als man versuchte, alle Lehren Buddhas als ein abgeschlossenes System zu präsentieren, entstanden einige Interpretationsprobleme hinsichtlich der Karma-Lehre, weil diese zum Teil mit anderen Vorstellungen nicht vollständig in Einklang zu bringen war. Deshalb entwickelten die Sytematiker verschiedene Karma-Theorien, die diese Probleme lösen sollten. In meinem Vortrag werde ich sowohl auf die vorbuddhistischen Ideen als auch auf die späteren Entwicklungen eingehen, einschließlich auch ganz moderner Ansätze, die die Karma-Lehre völlig zurückweisen.

7. April 2019
Prof. Dr. Jan-Ulrich Sobisch

Jan-Ulrich Sobisch hat (ab 1985) an der Universität Hamburg Tibetologie, klassische Indologie und Philosophie studiert und als Postdoc an der Ludwig-Maximilliams-Universität München geforscht (2000-2003). Von 2003 bis 2016 war er Professor für Tibetologie in Kopenhagen und arbeitet seit neuestem am Centrum für Religionswissenschaftliche Studien (CERES) an der Ruhr-Universität Bochum. 2016 erhielt er den renommierten Humboldt Forschungspreis für seine Gesamtleistung in der Forschung. Seit 1981 befasst er sich privat mit buddhistischer Meditation tibetischer Traditionen.

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Ort: Buddhistische Gesellschaft Hamburg e.V.
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