Gerechtigkeit und Mitgefühl


Termin Details


Wenn unsere Entwicklung einigermaßen normal verläuft, sind wir nicht nur als Kinder spontan mitfühlend und gerecht, sondern auch als Erwachsene, zumindest mehr oder weniger. Es scheint allerdings auch natürlich zu sein, vor allem vertraute Menschen gerecht und mitfühlend zu behandeln, denn da setzt man bewusst oder unbewusst Gegenseitigkeit voraus. Die große Frage ist also, auf wen sich unser spontanes oder natürliches Gerechtigkeitsempfinden und unser Mitgefühl bezieht und wo es endet. Und ob wir lernen können, uns auch Menschen gegenüber gerecht und mitfühlend zu verhalten, die nicht zu unserer Gruppe gehören, die wir kaum oder gar nicht kennen oder sogar ablehnen. In aller Kürze: Ein gewisses Maß an Gerechtigkeitsempfinden und Mitgefühl scheint sich in allen auf Dauer angelegten sozialen Gruppen zu entwickeln. Beide Haltungen fördern den Zusammenhalt der Gruppe und daher sind Menschen, die andere ungerecht behandeln und bei Schmerzen und Problemen kein Mitgefühl zeigen, eher unbeliebt.

Der Vortrag und eine kurze Meditation beleuchten die beiden großen Ideale aus buddhistischer und westlicher Sicht, und es gibt Anregungen, wie wir unsere Einstellung zu diesen Haltungen erkennen und bei Bedarf verändern können.

Sylvia Wetzel

(geb.1949) ist Publizistin, buddhistische Meditationslehrerin und Mitbegründerin der Buddhistischen Akademie Berlin-Brandenburg, Pionierin des Buddhismus im Westen und hat zahlreiche Publikationen zu verzeichnen. Sie studierte ab 1968 in Heidelberg Politikwissenschaft und Slawistik. Damals wurde sie auch politisch aktiv, vor allem schon früh in der Frauenbewegung. Ihre erste Begegnung mit dem tibetischen Buddhismus hatte sie 1977 in Dharamsala. Sie wurde Schülerin von Thubten Yeshe und später auch von Zopa Rinpoche (Gelug-Tradition). Weitere buddhistische Studien aus den unterschiedlichsten buddhistischen Schulrichtungen hatte sie bei Prabhasa Dharma Roshi, Ayya Khema, Akong Rinpoche, Rigdzin Shikpo (Michael Hookham). Sie ist seit 1984 Mitglied, Mitarbeiterin und Beirat der Deutschen Buddhistischen Union (DBU) und war von 1985 bis 1993 deren Sprecherin. Sylvia Wetzel gibt Meditationskurse, hält Vorträge, schreibt Bücher zum Thema Buddhismus und gilt als Pionierin eines feministischen Ansatzes bei der Interpretation der buddhistischen Lehre. Ihre Vortragstätigkeit übt sie vorwiegend in Deutschland und Spanien aus. Mehr Info unter: www.sylvia-wetzel.de

– Eintritt auf Spendenbasis –

22. September 2019
18-20 Uhr, Ort: Buddhistische Gesellschaft Hamburg

www.buddha-talk.de/buddha-talker
Ort: Buddhistische Gesellschaft Hamburg e.V.
Infos: www.buddha-talk.de/programm

Rufen Sie uns an:
040 - 644 922 50
Schreiben Sie uns:
hallo@brghamburg.de
Besuchen Sie uns
bei facebook
Abonnieren Sie
unseren Newsletter

Verwendung von Cookies

Um unser Web-Angebot optimal zu präsentieren und zu verbessern, verwenden wir Cookies.
Durch die weitere Nutzung des Web-Angebots stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Hier erfahren Sie alles zum Datenschutz