Buddhismus und sektenhafte Gemeinschaftsstrukturen


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In den letzten Jahren bricht das Bild einer heilen buddhistischen Welt. Berichte über Machtmissbrauch, sexualisierte Gewalt, Veruntreuung von Geldern, emotionale und physische Gewalt dringen nach außen und werden einer weiten Öffentlichkeit bekannt. Menschen berichten von Manipulation und Indoktrination in buddhistischen Gruppen, Vorwürfe von Sektenstrukturen werden geäußert. Diese Dinge überschatten viel Heilsames, Tiefgründiges und Erfreuliches, das es ebenso gibt. Als Folge wenden sich enthusiastische, idealistische Menschen im Westen von ihrem Interesse für Buddhismus ab. Wie gehen wir mit diesen Schattenseiten um? Was können wir daraus lernen? Was sagen sie über uns und unser Leben in dieser Welt? An diesem Abend möchte ich versuchen aufzuzeigen, welche geistigen, sozialen und kulturellen Verhaltensweisen zu unheilsamen Gruppenstrukturen beitragen können. Wir diskutieren, welche Dynamiken und missverstandenen buddhistischen Konzepte das Entstehen sektenhafter Strukturen beflügeln. Denn wer die Strukturen dahinter versteht, hat die Chance, sich, andere und gegebenenfalls seine eigene Gemeinschaft vor solchen Entwicklungen zu schützen.

– Eintritt auf Spendenbasis –

Buddha-Talker: Bhikshu Tenzin Peljor

wurde im Jahr 2006 von S.H. dem Dalai Lama zum Mönch ordiniert und im Jahr 2007 zum Residenzmönch von Bodhicharya durch Ringu Tulku Rinpoche berufen. Mit Buddhismus beschäftigt er sich seit 1995. Von 2008–2013 studierte er das »Masters Program« buddhistischer Studien in Italien, am Instituto Lama Tzong Khapa und setzt dort derzeit seine Studien fort. Er engagiert sich u.a. im sozialen Bereich wie z.B. im Strafvollzug. Der ehrwürdige Tenzin Peljor war zudem auf Einladung der Deutschen Buddhistischen Union Mitglied der „AG-Zukunft Thema ›Sekten‹“, betreibt die Seite www.buddhistische-sekten.de und ist Vorstandsmitglied der Deutschen Buddhistischen Ordensgemeinschaft (DBO). Mehr Info unter: www.tenzinpeljor.de

18. August 2019
Zeit: 18-20 Uhr, Ort: BGH

Buddha-Talk bietet Sonntagabend einen authentischen und traditionsübergreifenden Zugang für Interessierte an. RednerInnen der unterschiedlichen Gruppen präsentieren persönliche Einsichten und Erfahrungen buddhistischer Praxis durch wechselnde Kurzvorträge. Das Rahmenprogramm besteht aus Rezitation, Reflexion, Chanting und angeleiteten Meditationen, die auf den Buddha selbst zurückgehen.

Neben der Möglichkeit Fragen loszuwerden, buddhistische Angebote kennenzulernen und Freunde zu treffen, will Buddha-Talk auch ein Ort der Begegnung für Buddhisten unterschiedlicher Richtungen sein. Wir laden Sie herzlich ein – Sonntag ist Buddha-Talk!


Ort: Wenn nicht anders angegeben: Buddhistische Gesellschaft Hamburg e.V.
Beisserstr. 23, D-22337 Hamburg, Deutschland
Info zum Buddha-Talk unter: 040-648 328 40
www.buddha-talk.de

Rufen Sie uns an:
040 - 644 922 50
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