Herzlich Willkommen

Hamburg gilt als eine Hochburg des Buddhismus in Europa. Vor über hundert Jahren wurde hier die erste buddhistische Gemeinschaft gegründet. Heute existieren in unserer Stadt mehr als 50 buddhistische Zentren und Gruppen verschiedener Schulen, die unterschiedliche Zugänge zur Lehre Buddhas bieten. Sie entstammen allen wichtigen Traditionen, die weltweit vertreten sind. Auch an der Universität ist der Buddhismus Forschungsgegenstand – sowohl am Numata-Zentrum für Buddhismuskunde als auch an der Akademie der Weltreligionen.

Der Buddhismus ist Teil des geistig-kulturellen Lebens in der Hansestadt. Buddhistische Zentren und Gruppen bieten nicht nur Meditationen, Zeremonien und Lehrveranstaltungen in der jeweils eigenen Tradition, sondern engagieren sich auch in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen. Beispiele: Seelsorge, praktische Hilfe, Wohnprojekte, Sterbebegleitung, therapeutische Angebote, Beteiligung am Religionsunterricht an Schulen. Besonders bei asiatischen Buddhisten stehen, neben der religiösen Praxis, Integration, Sozialarbeit, Spracherwerb und die Pflege der Kultur ihrer Herkunftsländer im Vordergrund.

Die unterschiedlichen buddhistischen Zentren feiern nicht nur regelmäßig zusammen Vesakh – den Geburts-, Erleuchtungs- und Sterbetag des historischen Buddha – sondern verwirklichen vermehrt weitere, gemeinsame Projekte. Die Buddhistische Religionsgemeinschaft Hamburg bemüht sich zurzeit darum, mit dem Hamburger Senat einen Grundlagenvertrag abzuschließen, um die Anerkennung der buddhistischen Vereinigungen als Religionsgemeinschaft zu erreichen. In mehreren westlichen Ländern sind buddhistische Organisationen bereits als Religionsgemeinschaften staatlich anerkannt.

Auf den nächsten Seiten finden sich viele Informationen zu diesem Thema.

 

Aktuelle Meldungen

Gedenkfeier für SGI-Präsident Ikeda im Europäischen Parlament

19. Februar 2024

Förderung des Friedens durch Dialog und „Menschliche Revolution“ – das Leben von Daisaku Ikeda

Gedenkfeier für SGI-Präsident Ikeda im Europäischen Parlament
am 20. Februar 2024 / 09:00 – 11:00 Uhr – Live Streaming

Am Dienstag, den 20. Februar, findet im Europäischen Parlament in Brüssel eine Veranstaltung zum Gedenken an den Präsidenten der SGI, Daisaku Ikeda, statt, die von der Vizepräsidentin des Parlaments, Pina Picierno MdEP, in Zusammenarbeit mit der SGI Europe ausgerichtet wird. Die Veranstaltung wird unter folgendem Link live gestreamt – Link zum Livestream auf Youtube

Eine Aufzeichnung wird zu gegebener Zeit unter demselben Link mit Untertiteln in verschiedenen Sprachen verfügbar sein. Das Treffen findet um 9.00 Uhr MEZ statt und dauert zwei Stunden.

Zu den Rednern der Veranstaltung gehören

  • Vizepräsidentin Pina Picierno, MdEP
  • Stefano Bettera, Präsident der Europäischen Buddhistischen Union
  • Sandrine Dixson-Declève, Ko-Präsidentin des Club of Rome
  • Akpéné Bernard, Ko-Vorsitzender des Europäischen Jugendausschusses der SGI
  • Melissa Parke, Exekutivdirektorin der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN)
  • Robert Harrap, Ko-Vorsitzender der SGI Europa.

Vesakhfest 2024

20. Januar 2024

In dieser Zeit der Unruhen sind die Lehren des Buddha von Toleranz, Mitgefühl
und Dienst an der Menschheit eine Quelle des Ausgleichs und der Stärke.
Auf unserem Weg in eine bessere Zukunft sollten wir uns den Geist von Vesakh zu eigen machen
.

Antonio Guterres – Generalsekretär der Vereinten Nationen

Liebe Freunde des Buddhismus,

wir wünschen euch einen wunderbaren Start in das Jahr 2024. Die vielfältigen buddhistischen Gruppen in Hamburg planen 2024 nach mehrjähriger pandemiebedingter Pause und kleineren Vesakhtreffen gemeinsam ein großes Vesakhfest in Planten und Blomen. Wir möchten euch herzlich dazu einladen, gemeinsam mit uns dieses bedeutende Ereignis zu feiern und euch mit einzubringen.

Wann: 1. + 2. Juni 2024
Wo: Planten und Blomen, Hamburg

Das Vesakhfest markiert die Geburt, Erleuchtung und den Tod des Buddha. Es ist eine Zeit der Freude, des Friedens und der Besinnung auf die Lehren des Buddhismus. Wir freuen uns darauf, diese besondere Gelegenheit mit Gleichgesinnten aus verschiedenen buddhistischen Traditionen zu teilen.

Die Planungen haben erste Anfänge genommen aber es gibt noch viel Raum für Ideen und wir laden euch herzlich ein, Teil dieses Prozesses zu werden. Eure Vorstellungen, eure Energie und eure Begeisterung sind gefragt, um gemeinsam ein unvergessliches Fest zu gestalten.

Begegnung, Austausch, Gespräche

Das Fest wird Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsames Meditieren bieten. Es ist eine Gelegenheit, die Vielfalt des Buddhismus zu feiern, Gespräche zu führen und eine Atmosphäre der Harmonie zu schaffen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr euch uns anschließt, um dieses Fest zu einem wundervollen Erlebnis zu machen. Lasst uns gemeinsam die Lehren des Buddha ehren und den Geist der Gemeinschaft stärken.

Mitmachen

Bitte teilt uns mit, ob ihr dabei sein könnt und ob ihr euch aktiv an den Planungen beteiligen möchtet. Eure Teilnahme ist uns wichtig, und wir schätzen eure Unterstützung.

(Meldet euch dazu gerne uner der Emailadresse: vesakh@brghamburg.de)

Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit euch das Vesakhfest 2024 zu feiern!


BRG ruft zum Mitmachen auf:

17. Januar 2024

Hamburg steht auf !

Gegen Rechtsextremismus und neonazistische Netzwerke!

In der Hamburger Verfassung heißt es:
„Vielfalt und Weltoffenheit sind identitätsstiftend für die hanseatische Stadtgesellschaft. In
diesem Sinne und mit festem Willen schützt die Freie und Hansestadt Hamburg die Würde
und Freiheit aller Menschen. Sie setzt sich gegen Rassismus und Antisemitismus sowie jedeandere Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit ein. Sie stellt sich der Erneuerung
und Verbreitung totalitärer Ideologien sowie der Verherrlichung und Verklärung des
Nationalsozialismus entgegen.“

Die BRG Hamburg schließt sich dem Aufruf an, sich für die menschlichen Werte wie sie in der Verfassung Hamburgs zum Ausdruck kommen, zu engagieren und beteiligt sich auch an der Kundgebung am

Freitag, 19. Januar 2024, 15:30 Uhr
Hamburg, Jungfernstieg

weitere Informationen – siehe Flyer


Und was glaubst Du so?

3. Oktober 2023

Die religiöse Vielfalt Altonas an einem Abend

Welche Bedeutung haben Glauben und Religion_en in der Welt von heute?

Der interreligiöse Dialog Altona Mitt’einander lädt zu einem spannenden Abend in der bunten Vielfalt der Religionen in unserem Stadtteil ein. Mit Impulsen und im Austausch gibt es viel Gelegenheit, mehr über die verschiedenen Glaubensgemeinschaften zu erfahren. Eine Form des interreligiösen „Speed-Datings“ eröffnet Biografien von Personen, die ihren Glauben hier leben. Kommen Sie ins Gespräch mit u. a. muslimischen, jüdischen, christlichen, buddhistischen und alevitischen Menschen.

Grußwort von Bezirksamtsleiterin Stefanie von Berg, Impuls von den Vorsitzenden des interreligiösen Forum Hamburg: Özlem Nas (Schura HH) und Shlomo Bistritzky (Landesrabbiner). Die Veranstaltung ist kostenfrei. 

10. Oktober 2023, 19–21 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr im Altonaer Museum, Museumstraße 23, 22765 Hamburg. Anmeldung unter: altona@mitt-einander.de 

EBU Jahrestreffen 2023

28. September 2023

BRG als assoziiertes Mitglied der Europäischen Buddhistischen Union (EBU) aufgenommen

Vom 21.09. bis 24.09.2023 fand das diesjährige EBU – Jahrestreffen im ehemaligen Kloster und heutigem Konferenzzentrum Maison Notre-Dame du Chant-d’Oiseau in Brüssel statt.

Die BRG wurde in diesem Zusammenhang als assoziiertes Mitglied der EBU bestätigt. Angenommen als assoziiertes Mitglied wurde auch „MiA – Mitgefühl in Aktion“, ein ebenfalls in Hamburg anerkannter eingetragener Verein (jetzt mit Sitz in Schleswig-Holstein), der in enger Verbindung zu der von der BRG geförderten Initiative „Buddha-Talk“ steht.

Die EBU fördert den internationalen Austausch zwischen europäischen Buddhisten und unterstützt soziale Aktionen und Ideen, die von buddhistischen Werten motiviert sind. Die EBU hat das Ziel die Stimme des Buddhismus in Europa und weltweit zu stärken.

Weitere Informationen zur EBU: siehe Webseite EBU


Eine Ausstellung über Freiheiten und Grenzen

15. September 2023

Glauben und glauben lassen

27.09.2023 – 15.07.2024 – Altonaer Museum

Ausstellungsmotiv Glauben und Glauben lassen – (Bild von der Webseite des Altonaer Museums)

Die Freiheit zu glauben – oder auch nicht zu glauben – ist im Grundgesetz verankert und ein wesentliches Menschenrecht. Doch nach wie vor wird um den konkreten Umfang dieser Freiheit gerungen, sei es bei den Themen Architektur, Schulunterricht oder Bestattungen. Die heutige Stadtgesellschaft ist zunehmend säkular, gleichzeitig religiös sehr vielfältig.

Glaubensfreiheit hat in Altona seit 1601 Tradition. Anders als im lutherischen Hamburg durften Mennoniten, Reformierte, Juden und Katholiken hier ihren Glauben offen leben.
Die Sonderausstellung spannt einen Bogen vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart und zeigt, dass die Geschichte der Glaubensfreiheit eine Geschichte über Freiheiten und Grenzen ist.
(von der Webseite des Altonaer Museums)

Auch der Buddhismus wird in der Ausstellung sichtbar und war in der Vorbereitung durch Vertreter:innen beteiligt.
(SGI-D und Buddhistisches Stadtzentrum Hamburg – siehe auch Altona – Mitteinander)

Altonaer Museum – Museumstraße 23 – 22765 Hamburg

Rahmenprogramm und weitere Informationen: siehe Webseite Altonaer Musum oder Infoflyer.

Buddhistische Tagung im Jahr 1960 im Haus Rissen
Foto Buddhistische Gesellschaft Hamburg e. V.

BRG Mitgliedsgemeinschaft SGI-D als Körperschaft des öffentlichen Rechts (K.d.ö.R.) anerkannt

19. August 2023

Die hessische Landesregierung hat der Soka Gakkai in Deutschland am 4. Mai 2023 den Körperschaftsstatus verliehen. Damit ist die Soka Gakkai die erste buddhistische Religionsgemeinschaft in Deutschland, die als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt wurde.

Frankfurt Ikeda Peace Culture Centre (Ikeda-Friedenszentrum)
in Walldorf/Hessen

Die Soka Gakkai in Deutschland unterstützt Menschen in der Ausübung und dem Studium des Nichiren-Buddhismus und fördert das Verständnis des Buddhismus in der deutschen Gesellschaft. Sie ist Teil der weltweiten Religionsgemeinschaft Soka Gakkai, die sich für Frieden, Kultur und Erziehung einsetzt. Alle Aktivitäten der Soka Gakkai wurzeln in der Überzeugung vom grenzenlosen Potenzial eines jeden Menschen und der Wertschätzung allen Lebens. Vielfalt ist ein besonderes Merkmal der Soka-Gakkai-Gemeinden und Ausdruck ihres weltbürgerlichen Denkens und Handelns.

In Hamburg ist die Soka Gakkai in Deutschland seit der Gründungsphase Mitglied der Buddhistischen Religionsgemeinschaft Hamburg (BRG).


Asien-Afrika-Institut erhält Bände des vietnamesischen buddhistischen Kanons

12. Juli 2023

Beitrag übernommen vom Numata Centre for Buddhist Studies (Foto: Tuan Van Cong)

Als Vertreter der vietnamesischen Pagode Hannover überreichte der Ehrwürdige Thich Nhu Dien der Bibliothek des Asien-Afrika-Instituts die ersten 24 Bände des vietnamesischen buddhistischen Kanons. Die Schriften wurden direkt aus dem Chinesischen (Taisho) ins Vietnamesische übersetzt. Sie umfassen auch fünf Indexbände von Tue Sy. Für die nächsten 10 Jahre sind rund 220 Bände geplant. Das Projekt wird von der Vietnam Tripitaka Foundation (mit Sitz in CA, USA) geleitet.


Buchveröffentlichung

27. Januar 2023

Buddhistischer Religionsunterricht –
Bestandsaufnahme und Perspektiven

Dieser Band wirft ein Schlaglicht auf die aktuelle Situation des Buddhismusunterrichts an Schulen in Deutschland. Erörtert werden sowohl Schwierigkeiten als auch Perspektiven, insbesondere im Hinblick auf die Entwicklung fachdidaktischer Methoden, die Bereitstellung authentischer Unterrichtsmaterialien und die Qualifikation von Lehrkräften.
Link zum Verlag

Buch von Carola Roloff,  Thorsten Knauth (Hrsg.)

Dr. phil. Carola Roloff ist seit 2018 Gastprofessorin für Buddhismus an der Akademie der Weltreligionen der Universität Hamburg und für die BRG Ansprechperson und Vertreterin in Fragen des Religionsunterrichtes in Hamburg.


Nachruf des Vorstandes der Buddhistischen Gesellschaft auf Norbert Rindo Hämmerle

10. Januar 2023

aus : Buddhistische Monatsblätter
Norbert Rindo Hämmerle 6.12.1945 – November 2022

Norbert Rindo Hämmerle (in schwarz) beim Vesakhfest Hamburg 2015

Norbert Rindo war lange Jahre Mitglied in der Buddhistischen Gesellschaft. Er traf sich dort mit anderen Praktizierenden in der Soto-Zen-Tradition und leitete diese Gruppe als Zen-Priester. QiGong bot er nicht nur vor diesen Terminen an, sondern hat es auch bei einigen VesakhFesten den Besuchern näher gebracht.
Von Wiebke Jensen übernahm er 2014 bis zu seinem Tod verantwortlich die Redaktion der „Buddhistischen Monatsblätter“ und veröff entlichte dort viele Artikel und Buchrezensionen. Von 2018 bis 2022 war er in der Position des 2. Vorsitzenden für die BGH tätig.
Große Worte im Zusammenhang mit der eigenen Person lagen nicht in seiner Natur, aber vielleicht ist das hier Geschriebene dazu angetan, ihn ein wenig zu spüren, sein Lachen zu hören, den manchmal sehr strengen und manchmal auch sehr verschmitzten Gesichtsausdruck zu sehen, seine Gradlinigkeit und Herzlichkeit wert zu schätzen, das eigene Kopfschütteln über seine ab und zu auftretende Sturheit heute mit Kopfschütteln zur Kenntnis zu nehmen, seine Unbeirrtheit auf dem Weg des Buddha als Ansporn zu verstehen, sein soziales Engagement weiter zu tragen, und ihn darüber hinaus einfach auch „nur“ zu vermissen.
Der Vorstand der Buddhistischen Gesellschaft Hamburg


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